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Geschichte der Graphologie
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Die Anfänge

Jede Figur, jede Zahlenverbindung, das ganze System der Harmonie und des Umlaufs der Gestirne muß demjenigen, welcher auf die rechte Weise darüber belehrt wird, als ein einziges und gemeinsames großes Ganzes erscheinen, und es wird ihm so erscheinen, wofern er, dieser Anleitung folgend, dieses Eine beständig als sein Ziel im Auge behält.“

- Platon -

 

Die älteste noch existierende Abhandlung über die Graphologie wurde 1622 von dem Italiener Camillo Baldo verfaßt, einem Professor für theoretische Medizin an der Universität von Bologna. Er schrieb ein kleines Büchlein, das sich mit den Möglichkeiten beschäftigte, die Eigenarten eines Menschen über seine Schrift zu erkennen. Darin findet sich auch Folgendes:

„Es ist augenscheinlich, daß alle Menschen auf eine besondere Art schreiben und daß jeder in seinen Briefen eine solche charakteristische Form zum Ausdruck bringt, die von keinem anderen nachgeahmt werden kann. Ist die Schrift langsam und mit einem starken Druck der Feder gebildet, so ist das ein wahrscheinliches Anzeichen dafür, daß der Schreibende eine harte, wuchtige, träge Hand haben muß, und dann ist vernünftigerweise anzunehmen, daß er nicht sehr intelligent und auch nicht sehr schnell ist.“

Baldo genügt sich allerdings mit theoretischen Ausführungen und einigen allgemeinen Überlegungen.

Ein weiterer Italiener, Marcus Aurelius Severinus, damals Professor der Anatomie und Chirurgie, verfaßte um 1650 ein Manuskript mit dem Titel "Vaticinator, sive tractatus de divinatore literalia" (der Prophet oder Abhandlung über Wahrsagen aus der Schrift).

Der deutsche Philosoph, Mathematiker und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716), von vielen als lebende Enzyklopädie bezeichnet, äußert in seinen gesammelten Werken (Band VI) folgende Überlegung:

"Die Schrift drückt fast stets, wenn sie frei und nicht schulmäßig ist, auf die eine oder andere Weise den angeborenen Charakter aus."


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